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| Das Leben des Komponisten Max Reger (1873-1916) erzählt in einem stimmungsvollen Dokumentarfilm (43'). | Regie: Andreas Pichler | |||||||||||||
| Buch: Ewald Kontschieder & Andreas Pichler | ||||||||||||||
| Erhältlich als DVD (15 €) und VHS-Kassette (15 €) in deutscher, italienischer und englischer Fassung. | ||||||||||||||
| Wiss. Beratung: Dr. Susanne Popp www.karlsruhe.de/Kultur/Max-Reger-Institut | ||||||||||||||
| Bestellen via Mail | Statements zum Film | |||||||||||||
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Produktion: Artivity Film & Media artivity@dnet.it
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| Industriezone 7, 39011 Lana, Italy Tel. +39 0473 563558 Fax. 559840 | ||||||||||||||
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Zum Trailer | |||||||||
| Inhalt: Max Reger ist einer der großen Komponisten des beginnenden 20. Jahrhunderts. Ein Charakterkopf, der zu seiner Zeit genau so berühmt wie Richard Strauss war. Weil er aber bewusst seinen ganz eigenen Weg suchte, blieb er Außenseiter in der Musikszene bis heute. Zyniker, Hochstapler, Akademiker, hochsensibler Romantiker, Avantgardist ... alle noch so widersprüchlichen Charakterisierungen treffen auf Reger zu und beschreiben ihn doch nie ganz. 1914 besucht Reger den Kurort Meran im Süden Tirols. Nicht freiwillig, denn Reger hatte, bei aller guten Laune, die er nach außen versprühte, Probleme: er arbeite wie ein Wahnsinniger, trank und aß im Übermaß, aber nicht nur das. Er litt an psychischen Erkrankungen und war 1914 das dritte Mal in seinem Leben zusammengebrochen, musste sich, arbeitsunfähig, ärztlicher Betreuung anvertrauen. Musik als Dauerzustand erzählt das Leben Max Regers aus der Sicht seines Kuraufenthaltes in Meran. Im Mittelpunkt steht der „moderne“ (von Schönberg geliebte) Reger, der mit seiner romantischen Seele den Aufbruch in die musikalische Moderne wagt, aber den Weg nicht ganz zu Ende gehen will oder kann. Der gesamte Film wird zum visuellen Spiel, einem Art Vexierbild zwischen Gegenwart und der Epoche um 1914, als Meran einer der mondänsten Kurorte Europas war. In assoziativen Rückblenden wird auf die wichtigsten Abschnitte im Leben Regers eingegangen: die Münchner-, die Leipziger- und die Mannheimer Zeit. Dieser Dokumentarfilm ist derzeit die einzige fundierte Filmdokumentation zu Max Reger. Sie ist in Zusammenarbeit mit dem Max-Reger-lnstitut Karlsruhe 2002 entstanden. |
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| Darsteller & Organist: Stephan Kofler | ||||||||||
| Statements .... Herta Müller, Reger-Archiv Meiningen (D): Der Reger-Film ist ein interessantes Experiment, weil er weder ein Spielfilm noch eine reine Dokumentation ist, weil der Titelheld nicht von einem Schauspieler, sondern von einem stumm agierenden Musiker dargestellt, weil das historische und das heutige Meran mit dieser Figur verknüpft wird, weil historische Quellen und Regers Musik geschickt eingewoben sind, weil der Film unterhaltsam informiert, aber auch Fragen und Auseinandersetzung mit dem Stoff provoziert.
Markus Becker, Pianist (D): Die unbekümmerte Vermengung der Epochen macht diesen Film sehr sympatisch und strahlt einen Humor aus, der die Figur Reger sehr menschlich werden lässt. Die Darsteller, zum großen Teil Laien, geben dem Film Frische und tragen sehr zur Entstaubung unserer doch sehr schwarz-weißen Vorstellung der Regerzeit bei. Toll, dass sich jemand so engagiert diesem sperigsten aller Romantiker annimmt, es lohnt sich! |
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